Synekdoche, die: rhetorisches Stilmittel aus der Reihe der Tropen, also durch Sinnübertragung funktionierende Stilmittel. Weitere bekannte Tropen sind die Metapher und die Metonymie. Bei einer S. werden zwei Wörter aus demselben Bedeutungsfeld miteinander in Beziehung gesetzt, wobei das untergeordnete das übergeordnete ersetzt, wie in „Dach“ für „Haus“.1„Pars pro toto“-Relation: ein Teil steht für ein Ganzes ein.


Beispiel:

„Die Amsel klagt in den entlaubten Zweigen.“2Der untergeordnete Begriff der „entlaubten Zweige“ kann synekdochisch als für entlaubte Bäume stehend verstanden werden.

(Georg Trakl: Verfall)

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